Gärtnern im Garten des Lebens

Sich auf den Weg „machen“, den es in Wahrheit nicht gibt. Um zu einem Ziel zu gelangen, bei dem wir längst angekommen sind!

Den Garten des Lebens gilt es zu hegen und zu pflegen. Anzuerkennen, was wo wachsen will und der Stimme des Herzens zu vertrauen. Manches braucht die volle Sonne, um zu gedeihen und zu blühen. Manches fühlt sich auch im Schatten wohl und kann sich hier voll entfalten. Manches ist genügsam im Wasserverbrauch. Und Manches muss sich erst tief verwurzeln, um zur Quelle zu gelangen.

Alles braucht Luft zum Atmen und Pflege für gutes Gedeihen. So kann ich das Richtige tun und das Falsche lassen (wir wissen insgeheim alle, was das bedeutet!).

Das oft zahlreiche „Unkraut“ in meinem Garten des Lebens kann ich als WILDKRAUT betrachten, das überall wild und ungezähmt aufschlägt. Gestatte ich ihm ein Plätzchen in meinem Garten einzunehmen, so können wir in Symbiose miteinander leben. „Win Win“ sozusagen. Unkräuter sind meist auch Heilkräuter. Gut für unsere Pflanzen und gut für uns. Ich kann einen Dünger aus ihnen herstellen oder sie zur Schädlingsbekämpfung nutzen.

Wer kennt es nicht, das unliebsame Kritiker oder unser eigenes Fehlverhalten (die vermeintlichen Schädlinge und Unkräuter) im Nachhinein plötzlich einen Aufschwung verschaffen?

Auch der ganze „Mist“, Verdorrtes und Vergangenes, Abgestorbenes und Verfaultes wird zu einem guten Nährboden für neues Wachstum, auch, wenn es manchmal zum Himmel stinkt!

Was ich säe werde ich ernten – wenn ich mich gut darum kümmere!  Und ich muss wissen, was ich ernten will!

Aus Bohnen entstehen keine Kartoffeln. Und mag ich überhaupt Bohnen? Ich darf Vorlieben haben und mich auch gegen etwas entscheiden. Es ist ja schließlich mein Lebensgarten 😉

Nur manchmal weiß ich gar nicht, was ich denn will. Also warum nicht einfach ausprobieren? Wenn’s mir nicht schmeckt oder gefällt versuche ich bei der nächsten Aussaat eben etwas Anderes. Deshalb bin ich nicht ärgerlich, vorwurfsvoll oder bereue was gewachsen ist, sondern nehme es als Erkenntnis, ohne ein Urteil.

Jede Saat braucht Zeit zum Aufgehen, wachsen, blühen und Früchte tragen. Das erfordert Geduld und Gelassenheit – es sein lassen, ungestört. 

Ohne Erwartungen und nicht im Eiltempo nach dem Gewinn trachten.

Sich um seinen Lebensgarten zu kümmern heißt auch nichts dem Zufall zu überlassen. Interessiert, aufmerksam und vor allem bewusst die Gestaltung dieses Garten des Lebens  in die eigenen Hände nehmen.

Wer sich für Bohnen entscheidet und Bohnen sät – wird Bohnen ernten.

Wer sich für Liebe entscheidet und Liebe sät – wird Liebe ernten. 

IMMER❣️

Mein Garten

Mein Garten ist ein Liederbuch,
Die Rosen und Reseden
Verstreuen weichen Wohlgeruch,
Im Wind die Bäume reden;
Sie flüstern Märchen mancherlei
Aus meines Lebens Gängen,
Wie oft ich Tor gewesen sei
Im Säumen und im Drängen.

Doch ob ich oft das Glück verschlief
In Lenz- und Sommerwinden,
Umsonst die Füße blutig lief,
Mich an ein Ziel zu finden –
Ich traure nicht. Was kam und schied,
Verzichten und Erwarten,
Geht wie ein fernes, altes Lied
Traumhaft durch meinen Garten.

© Jakob Christoph Heer

Sich achtsam, ausgiebig, mit Hingabe und Begeisterung dem Garten (Körper, Geist, Seele, Familie, Mitmenschen, Tiere, Natur und Umwelt, Arbeit, Berufung und Herzenswünsche) zu widmen, sodass alles „Wohl steht“, verspricht am Ende eine reiche Ernte, die auf Genuss zurückblicken lässt.

So sind auch die Jahreszeiten mit einzubeziehen:

  • Der Frühling ist wie die Kinderstube des Lebens, in dem alles Wachsen beginnt.
  • Der Sommer ist der Höhepunkt. Voller Vielfalt, Möglichkeiten und Entwicklung.
  • Der Herbst ist die Erntezeit. Alles ist gereift und steht in Hülle und Fülle.
  • Der Winter. Still, langsam, ruhig, zurückziehend. Genießende Nachbetrachtung, in der Gewissheit, dass der ewige Kreislauf des Lebens ständig von Neuem beginnt…

Ein Garten, der mit Hingabe, purer Freude, Dankbarkeit und Liebe geführt wird, ist ein Ausdruck der Lebendigkeit des Seins.

Pflanzendüfte sind wie Musik für die Seele.
© Persisches Sprichwort

Schöpfe Gesundheit aus deinem eigenen Garten
© Gärtner Pötschke

Aufwachen

Vom Glück des Erwachens

Aufwachen
Im Radio läuft der Sender N-JOY…
„Wie lautet die Überschrift deiner Biografie?“ fragt der Moderator.
Aufwachen!
Aufwachen kommt es mir in den Sinn.

So viele Male im Leben war ich nicht wirklich da, wo ich gerade bin.
Gefangen in meinen Gedanken, in meinen Schmerzen, in der Suche nach dem Sinn. Eine ständige Jagd, nach dem Ziel, nach Glück, Erfüllung, Anerkennung und der Heilung von Krankheiten. Aufwachen, mehr braucht es nicht.
Dann ist alles verblüffend einfach. Geradezu lächerlich, die „Bemühungen“, die man anstellt. Das zu erkennen, habe ich lange gebraucht und das war gut so.
Denn das Leben ist eine Entwicklung.
Evolution…
Ach, und dann sind da ja noch die „Gene“!
Hab ich alles von Mama und Papa, Oma und Opa. Ich kann nichts dafür.
Es gibt keine Heilung. Sehr bequem kann man es sich mit dieser Einstellung machen und gar nicht erst anfangen genauer hinzusehen und etwas zu verändern.
Schicksal (müsste eigentlich „Machsal“ heißen 😉).
Gene kommt von Generation. Ein weitergeben von Einem zum Anderen.
Von Generation zu Generation.
Und wieder heißt es nur „Aufwachen“!

Vielleicht geht es uns am Ende wie in dieser kleinen Geschichte:
Ein Genforscher macht sich auf die Reise zum Gipfel der wissenschaftlichen Erkenntnis. Oben angekommen, trifft er dort meditierend den Erleuchteten. „Was machst den Du hier?!“ ruft er erstaunt aus. Der andere lächelt ihm zu: „Wo hast du denn so lange gesteckt?!“

Das Aufwachen ist jedoch nicht mit einem Mal getan und von da an bleibt man ständig wach. Könnte vielleicht so sein, doch ich schlafe manchmal wieder ein und brauche gelegentlich einen Anstoß.
Macht nix 😄

Oft werde ich gefragt, wie ich bestimmte Krankheiten überwunden habe.
Tja, das war eine lange Suche, die seine Entwicklung brauchte. Unzählige Bücher, Vorträge, Seminare, Internet Foren, Studien, Ärzte, Heilpraktiker, Heiler, Behandlungen, Medikamente, Operationen, Psychotherapie, Physiotherapie, Akupunktur, Yoga, Ernährungsumstellung…
Alles wichtig, hilfreich und unterstützend, doch letztlich war die Lösung: „Aufwachen“.

Wie erkläre ich dir nun aber, wie aufwachen funktioniert?

Wenn du tief schläfst, brauchst du vielleicht einen Wecker zum Aufwachen.
Im übertragenen Sinne könnte das eine Krankheit sein. Aber auch alles andere, das Unbehagen verschafft. Ein Wecker eben 😜
Frag dich:
Was hat zu dieser Krankheit geführt?
Was habe ich getan oder nicht getan, was mir schadet?
Nie ist Krankheit eine Strafe. Immer nur ein Hinweis auf nicht lebensgerechtes Verhalten. Durch einen Wecker aufzuwachen kann allerdings unangenehm sein.

Wenn du tief schläfst und ungestört ausschlafen darfst, brauchst du keinen Wecker. Du wachst auf, wenn du aufwachst.
Meistens ist das recht angenehm. Vielleicht weil es nichts zu befürchten gibt.

Nun, kannst du MIR erklären, wie das Aufwachen funktioniert? 😅

Immer suchen wir nach Experten, Wissenschaften, nach Geheilten, die uns die Lösung für unser Problem präsentieren.
Doch wie kann jemand anderes für uns aufwachen?
Wie kann ein anderer uns erklären, wie wir zu leben haben?
Und wollen wir das überhaupt?
Solch gut gemeinte Ratschläge wirken doch meist wie Schläge, findest du nicht auch?

Ich habe früher Yoga und Meditation immer als Mittel zum Zweck betrachtet.
Es sollte mir helfen, weniger oder gar keine Migräne mehr zu bekommen.
Weniger gestresst zu sein und mit allem Entspannter umzugehen.
Meine Gedanken drehten sich immer nur darum, etwas weg haben zu wollen und auf der Hut zu sein, bloß nichts falsch zu machen, damit ich nicht wieder einem Leiden erliege.
Ich zog mich von allem zurück, litt still und fühlte mich bedauernswert.
Es ist müßig ständig auf der Suche nach Erleichterung zu sein.
Ständig in einer Erwartungshaltung endlich die Erlösung in Diesem oder Jenem zu finden.
Irgendwann in der Stille der Meditation habe ich begriffen, dass es leichter wird, wenn man akzeptiert was ist, geschehen lässt, was von selbst geschieht, ohne Widerstand und wirklich die Schmerzen durchfühlt, durchlebt.
Ich erkannte, dass, wenn ich unter Schmerzen litt, wenn ich mich im dunklen Schlafzimmer verbarrikadierte und jeder Laut unerträglich wirkte, ich nur weglief vor meinem Leben.
Aus Angst vor Überforderung.
Aus Angst Erwartungen nicht zu erfüllen.
Ich erkannte, dass nur ich die Kraft hatte mich zu befreien, von dem Druck, den ich mir selbst immer wieder auferlegte und niemand sonst mir diese Lösung abnehmen konnte.
Ich erkannte, dass ich selbst die Quelle meiner inneren Heilung bin.

So nimmt Yoga heute nicht mehr den Stellenwert des „Heil werden“ ein, sondern ist einfach nur ein Genießen.

Es nützt wenig, wenn ich erkenne, dass mein Partner, mein Job, meine Selbstzweifel oder der Groll über ein vergangenes Erlebnis mich krank machen, wenn ich in der Folge alles so lasse, wie es ist.
Ich habe etwas falsch gemacht.
Ich habe schon viel falsch gemacht.
Aus manchem habe ich gelernt, aus manchem nicht. Na und?
Dann mache ich es eben so lange weiter falsch, bis ich es lerne.
Diese Sicht befreit davor Schuldgefühle zu entwickeln und mich selbst zu verurteilen.
Ohne Kritik, keine Krankheit.
Und wenn Krankheit, so darf sie da sein und mir zum Nutzen werden.

Aufwachen.
Es liegt in unserer Hand.
Du kannst in jeder Sekunde neu entscheiden, ob du lieber deine Sorgen und Ängste pflegen willst oder die Freude und den Genuss am Leben, trotz all seiner Herausforderungen.

Aufwachen- Erwachen.
Werden, was ich längst schon BIN…
So einfach, so mühelos, so heilsam, so unerklärlich!

Ein Mensch mit Frieden in der Seele,
ist wie eine Sonne im Haus, die Nebel und Wolken aufzehrt“
© Albert Schweitzer

Wach auf, lass deine Sonne strahlen ✨

Mein Jahresrückblick 2024

LIEBEN was ist!
Die leichteste, wundervollste und erfüllenste Art zu leben!

Leben als ein Kunstwerk zu betrachten, bei dem ich der gestaltende Künstler bin, macht es mir mit jedem Jahr leichter, es in vollen Zügen zu genießen.
So auch das Jahr 2024. 
Ich bin Dankbar für all das, was da so entstanden ist im Laufe dieser 365 Tage.
Es war ein Tanz mit dem Leben.
Ein lieben, lachen, lernen und einfach SEIN.
Glücklich sein. 
So wohltuend, sich zu erlauben, auch mal nicht zu wissen, wo der Weg hinführt. Die Kontrolle loslassen.
Trauer und Schmerzen empfinden, ohne einen Widerstand dagegen zu hegen.
Es darf sein. Alles kommt und alles vergeht.
Diese Haltung der entspannten, bewussten Wahrnehmung übe ich immer eifriger, denn der Gewinn ist Lebensverändernd.
Neues wagen, sich trauen und die sichere Bequemlichkeit einmal mit Abenteuerlust tauschen. Das lässt sich bestimmt noch steigern im nächsten Jahr. Es braucht nichts, als das stille, zufriedene Beobachten dessen, was geschieht.

Diesen Rückblick eines Jahres nun einmal öffentlich zu teilen ist auch etwas Neues, Unbekanntes. Und ich weiß noch nicht, was daraus entstehen will. Überraschungen sind doch das i-Tüpfelchen im Leben.
Es gibt nichts zu verlieren, nur zu gewinnen.
Vergangenes ist vergangen, Zukünftiges noch fern.
Nur der gegenwärtige Moment ist das, was zählt.
Die vielen schönen Momente des Jahres 2024 reihe ich wie Perlen auf eine Schnur und erinnere mich liebevoll an sie zurück…

Ich freue mich, wenn ihr Lust habt mich durch das vergangene Jahr 2024 zu begleiten. Alles Alte, vielleicht Belastende des alten Jahres, schau ich noch einmal an, lasse es in Frieden los und öffne mich gespannt und vertrauensvoll dem Neuen. Noch einmal reflektieren, was war Wichtig im letzten Jahr, was hat mich bewegt, was hat mir gut getan und mich fröhlich gemacht.
Vielleicht ist es euch eine Inspiration, selbst noch einmal Rückschau zu halten, um mit Klarheit und wenig „Gepäck“ ins neue Jahr zu starten.
Auf auf…

Das positive im Leben ist das Positive in uns.
© Michael Rumpf

Meine Themen und Highlights in 2024

Geburtstag

Happy Birthday to me…

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.
Das Leben will nicht nur gelebt, sondern auch gefeiert werden.
Schön, sich das mit dem eigenen Geburtstag gleich zu Beginn des Jahres immer wieder bewusst zu machen.
Dankbar und Wertschätzend sich seines Lebens freuen und den Sinn in seinem einfachen DA-SEIN zu erkennen. Ausgelassen feiern mit der so verlässlichen, liebenden, großen Family, die immer für mich da ist.
Nette Worte, Wünsche tauschen mit Freunden, Nachbarn, Bekannten in der Fern und in der Nähe oder auf „Sozial Media“ und Co.
Lachen, Leben und Lieben

Liebe das Leben,
und das Leben liebt dich.
Grüße das Schicksal,
und das Schicksal grüßt dich.
Suche das Glück,
und das Glück sucht dich.
© Carl Peter Fröhling 

Und jedem Geburtstag wohnt ein Zauber inne, der mich danken lässt für all die schönen Stunden, Erblebnisse und Erfahrungen!
Das Leben ist lachen, lieben und es feiern, an JEDEM neuen Tag!
Ich umarme das Leben.

Fotoleidenschaft

Fotos sind wie Rückfahrtickets zu Momenten, die sonst weg wären 

Meine Freude am Fotografieren ist gleich im Januar mit den herrlichsten Eismalereien belohnt worden.
Zarter Frost, der den Garten in eine Zauberwelt verwandelte. Wald und Flur wurden zum Fotostudio.
Natürlich wurden die Bilder oder Collagen mit einem inspirierenden Spruch versehen, der meine Freude zur Natur, zum Leben, ausdrückt.

Im Rückblick erfüllt es mich mit solcher Dankbarkeit, teil der Natur zu sein.
Teil, dieser doch so schönen Welt, in der es so viel zu entdecken gibt.
Natur, Himmel und Erde und ihre Lebewesen zu achten, zu ehren und Verantwortung zu übernehmen, für eine Welt, in und von der WIR leben.
Es erfüllt mich mit Freude, vielleicht auch ein bisschen dazu beigetragen zu haben, mit meinen Beiträgen und Fotos, anderen die Augen zu öffnen, für die Schönheit,

  • die in der Natur, 
  • in den Jahreszeiten,
  • in der Tierwelt, 
  • im Kleinen und Großen, 
  • in dieser voller WUNDER geprägten WELT

zu finden sind…

Wunderschöne Momente
So wenig braucht es, um froh und glücklich zu sein und sich wie ein König zu fühlen.

Frühlingserwachen

Schöne Orte, schöne Ausflüge

Der Frühling schlägt seine Kapriolen.
Egal, wie lange der Winter, die Dunkelheit auch dauert, immer wieder gibt es einen neuen Anfang und das Leben erblüht aufs Neue. Das zarte Erwachen des Frühlings macht es leicht nicht in Trübsinn zu verharren, wenn das Licht sich noch nicht so recht blicken lässt.
Für einen Besuch auf einem Tulpenfeld brauchte es zum Beispiel gar keine lange Reise, nur kurz rüber zu unseren holländischen Nachbarn. 
Und dann, gibt es noch so viele, schöne Orte, die zu Ausflügen einladen und die die bunten Farben des Frühlings und der Freude auf ihre „Leinwand“ malen…

Fröhlichkeit ist die Sonne, die alles zum Blühen bringt…

Freud und Leid 

Ein Jahr des Abschied Nehmens
Ein Jahr der Freude

Abschied nehmen war die große Lehre in diesem Jahr. Egal, ob Mensch oder Tier, jung oder alt, immer ist es zu früh, nie ist alles gesagt, immer tut es unendlich weh…
und doch ist da eine stille Dankbarkeit und ein liebevolles Erinnern. 
Und dann war da noch die Freude.
Hochzeitsglocken, Tanz und Musik und Kinderlachen – Miteinander. 
Runde Geburtstagsfeier, die trotz unermesslichen Regenschauern im eigentlichen „Sommer“ zu einem herrlichen Fest der Freude wurde.

Summer Time

Sommer, Urlaub, freie Zeit – Garten der Unendlichkeit 

Herrlich, die „Geschäftigkeit“ des Sommers, in der man seine Lebendigkeit spürt.
Gärtnern, Radfahren, Spazieren gehen, barfuß durch die Natur tanzen.
Laue Sommernächte mit langem Verweilen auf der Terrasse.
Abkühlung an Hitzetagen im kühlen Nass und vergnügtes planschen im Pool.

Auf Reisen gehen…
Diesmal Urlaub in Südholland „Renesse“.
Und ich bin ganz verzaubert von diesem schönen Fleckchen Erde.

Reisen, ferne Länder kennen lernen, ist etwas Feines, doch zu Hause, zu Hause, liegt für mich die wahre Vollkommenheit, mein Wohlfühlort.

Buntes Sommervergnügen

Wagnisse

Mut, Vertrauen und die Bereitschaft, sich einzulassen auf fremde Begegnungen 

Ich habe es gewagt und mich getraut mir unbekannte Menschen für eine knappe Woche in mein Zuhause einzuladen.
Angela und Gabriele sind mir in einer Facebook Gruppe „LEBENVERTIEFEN“ begegnet und wir teilen seit dem eine tiefe Verbindung.
Doch sich einmal wirklich in Fleisch und Blut zu sehen, ist noch mal eine ganz andere Hausnummer. Noch dazu in den eigenen Räumen.
Es heißt, bereit sein, fremde Menschen in die eigene Privatsphäre blicken zu lassen. Offen sein für das Unbekannte und ganz ohne „Sichtschutz“ auskommen. Achtsamkeit ist dabei der großer Helfer in allen Dingen und verschafft eine heitere Gelassenheit. So kann man sich wirklich aufeinander einlassen und braucht sich nicht mit Nebensächlichkeiten des eigenen Ich’s beschäftigen.
Bei der Bewirtung und Verpflegung meiner Gäste war meine Familie dabei die größte Unterstützung. Nun durfte ich also, ohne viel zu tun, mich ganz den berührenden Geschichten dieser zwei Menschen hingeben. Und es ist erstaunlich, was man daraus für sich selbst mitnimmt.
Vertrauen kann man wirklich lernen, wenn man sich dazu bereit erklärt. 
Dann werden aus Fremden – Freunde…

Der beste Weg herauszufinden,
ob man jemanden vertrauen kann,
ist ihm zu vertrauen.
© Ernest Hemingway

Heimatkunde mit Angela und Gabriele

Englisch Kurs

Yes we can…

Lernen ohne Schul- und Prüfungsdruck macht einen solchen Spaß!
Und die Entscheidung es ja freiwillig zu tun, nebst Hausaufgaben macht es leicht und unanstrengend. Tolle „MITSCHÜLER“ habe ich inklusive.

It´s great!

Yoga und Meditation

„Yogi Tee Weisheit des Tages“

Mmmmm, an jedem Tag des Jahres begleitet mich eine köstliche Tasse Yogi Tee mit einer kleinen Weisheit zu der ich meine Gedanken teile.
Bewusstseinsimpulse auf einem Teebeutelanhänger.
Yoga ist die berührenste Art, um mit Körper, Geist und Seele in Einklang zu kommen. Ein Leben in Balance mit Herz und Verstand.
Der Austausch mit dem weltbesten Yogalehrer Dieter und unserer Gruppe verleiht wertvolle Erfahrungen.
Meditation ist mein Leben.
Es ist nichts, was man tun kann, sondern wird zur Lebenshaltung.
Still sein. Ganz im Hier und Jetzt. Von Moment zu Moment…
Welch eine Befreiung von

  • Zeitdruck
  • Ärger
  • Angst
  • und Sorgen

Leicht und mühelos den Weg genießen.

Augen schließen und sich verbinden. Alle Kraft steckt IMMER in dir.

Leckerschmecker

Von der Kunst des wahren Genießens

Essen ist wohl mein „Thema“.
Und zwar eher in dem Sinne, dass ich immer auf der Suche bin, was ich auf den Tisch bringe. Ich bin nämlich „der Versorger Typ“!
Jeden in der Familie, einschließlich meiner Gäste, möchte ich mit überaus leckerem, gesunden und schmackhaften Speisen verwöhnen.
Da ich mich ständig in der Aufgabe sehe, für das Wohl aller verantwortlich zu sein, gerate ich oft in einen Konflikt mit mir selbst. Zumal ich auch noch alle vom Genuss des fleischfreien Essens überzeugen möchte.
LACH…unmöglich, ich weiß 🙂
Dabei habe ich das Glück, dass niemand von mir verlangt, mich so aus dem Fenster zu lehnen. Meine Lieben sind überaus zufrieden mit allem.
Wenn ihnen etwas nicht mundet, greifen sie selbst zum Kochlöffel oder schmieren sich ein Brot. Mit Gouda Käse vorzugsweise.

„Es irrt der Mensch solang er strebt“
© Johann Wolfgang von Goethe

Also übe ich mich mal darin die Streberei zu lassen. Wo führt es denn auch hin, etwas erreichen zu wollen, nach etwas zu streben und zu erwarten?
Genau in die Enttäuschung.
Was auch wieder gut ist, hat die Täuschung doch ein Ende. Eine Formel, die man auf alles beziehen kann. Sehr befreiend.
Viel zu anstrengend es allen „Recht machen“ zu wollen und anmaßend, zu glauben Entscheidungen für andere treffen zu müssen.
Der eigene Genuss kommt dabei natürlich viel zu kurz.
Yipie, eine Erkenntnis und ein Lämpchen leuchtet auf!!!
Und jetzt zur Kunst des Genießens:
Dafür braucht es nur die Bewusstheit, dass zu lieben, was ich gerade esse und zu tiefst dankbar für die Köstlichkeit zu sein, die meinen Gaumen schmeichelt.
Langsam kauen und jede Komponente schmecken, ohne von irgendetwas anderem abgelenkt zu sein.
Voilà – Geschmacksexplosion und schlank und rank bleibt man zudem!

Hier ein paar Bilder von vegetarischen Gerichten, die ich im letzten Jahr ausprobiert habe.

Tierliebe

Auf das mein Haus voll werde

Und wieder fliegt uns ein Vögelchen ins Haus.
Als 2010 zum ersten Mal ein Wellensittich Zuflucht bei uns suchte, hätte ich nicht gedacht, dass so eine Geschichte daraus wird.
Käfighaltung ist so gar nicht meins, aber mit Katzen im Haus ja doch von Nöten.
Also hatte ich einen Vogel. Und dann zwei und dann drei.
Zwei Miezen eingeschlossen. Ein Rätsel, wie gut das immer geklappt hat.
Lange Geschichte mit viel Freud und Leid, sicher für ein extra Thema tauglich.
Jedenfalls klingelte im Mai diesen Jahres das Telefon und meine Freundin Silke meldete verzweifelt einen kleinen Finde Vogel.
Wohin damit, wenn nicht zu mir?
Doch mein Kopf schrie „NEIN“ und mein Herz strahlte „JA“.
Herz über Kopf – Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.

Nun also haben wir wieder einem Vögelchen ein Zuhause geschenkt.
Da waren‘s wieder drei.
Liebe verleiht Flügel…

Glück ist, was lächeln macht, was Angst, Sorge, Ungewissheit vertreibt und inneren Frieden schenkt
© Albert Einstein

Gesammelte Erfahrungsgeschichten

Von kleinen und großen Erfolgen in diesem Jahr

„Die drei Schwestern“ – mein Milpa Beet.
Ein Frühjahr/Sommerprojekt bei der ich Kürbis, Mais und Bohne zusammen in einem großen Kübel angepflanzt habe.
Die drei Schwestern mit jeweils ganz eigenen, einzigartigen Qualitäten, die den anderen Schwestern zum Aufblühen und Wachsen verhelfen.
Mais dient als starke Stütze für die Bohnen, während die Ranken der Bohne dazu beitragen den Mais bei einem starken Windstoß zu stabilisieren. Sie versorgen außerdem den Boden mit Stickstoff und fördern so das Maiswachstum.
Die Blätter des Kürbis schützen den Boden, indem sie ihn kühl, feucht und schattig halten. So gedeihen diese drei Pflanzen in ständigem Austausch.
Sie teilen sich den Boden und das Licht und lassen für jeden genug übrig.
Ist es nicht wunderbar, was aus einer Gemeinschaft werden kann, wenn jeder seine Gabe erkennt und miteinander teilt?
Die drei Schwestern sind zusammen stärker, als sie es jemals allein sein könnten.
So ist alles mit allem verbunden.
Ähnlichkeiten mit drei menschlichen Schwestern sind nicht ausgeschlossen.

Meine drei Mädchen, drei Schwestern – Verbündete ♡

Wenn das letzte Elternteil pflegebedürftig wird

Traurig, meinen alten Herrn so beschwerlich laufen zu sehen, wo er noch so voller Tatendrang und Lebensfreude steckt. Eine Hüftoperation ist unumgänglich, doch seine Angst davor größer, als die Schmerzen auszuhalten.
Manches Mal bin ich wieder an meine Grenzen gestoßen, beim Auf und Ab meiner Gefühle zwischen uns zwei. Der ständig belehrende Vater, der es in Allem besser weiß und das Ego der „Tochter“, die dagegen anstinkt 🙂
Nun ja, Operation und Reha sind gut überstanden.
Querelen sind und bleiben zwischen uns Beiden wohl nicht ausgeschlossen.
Macht nichts. Man kann trotzdem in Harmonie damit leben, kann damit SEIN.
In allem ist es nur der Widerstand, dass die Dinge anders sein sollen, als sie sind, der zu schaffen macht.
Erkenntnis gewonnen!

Adventsreise 2024

Mein kleiner online Adventskalender

Nun schon zum fünften Mal teile ich meine Bilder, Gedanken und Zitate für 24 Tage, mit großer Freude und Hingabe.
Immer spontan und nie geplant entsteht aus unterschiedlichen Impulsen ein Kalender und führt mich zum eigenen „Ankommen“ zum Fest der Liebe.
Ich bin so dankbar, für die stetig wachsende Begleitung, die ich dabei erfahre.
So dankbar, für die Wertschätzung, die Daumen hoch und Herzchen Vergabe.
Die Freude, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück.

Mein 2024 – Fazit

Ende des Jahres – Rückblick

Jahresrückblog

Da bin ich nun. Schau zurück auf das vergangene Jahr. Eigentlich mache ich das liebend gerne in der Stille, in der mir so vertrauten Natur. Nur für mich allein.
Doch eine Challenge auf Facebook packt mich – Judith Peters mit ihrem Jahresrückblog 2024.
Bloggen wollte ich schon immer, hatte nur keine Ahnung von der Umsetzung.
Ein Workshop vom 27.12. bis zum 31.12. und dann die Veröffentlichung.
Purer Stress in solch familiären Zeiten, wie Weihnachten und Sylvester.
Und doch hab ich’s jetzt geschafft, wenn auch mit wahnsinnig großer, technischer Hilfe meiner Töchter! Danke, ihr Lieben!
Ein neuer Blog ist geboren…

Worauf bin ich 2024 stolz?

Ich bin stolz darauf, immer wieder über mich hinaus gewachsen zu sein.
Es gibt immer unendlich viele Hürden zu überwinden. Doch ebenso Erkenntnisse daraus zu gewinnen. Das eine bedingt das andere.
Ich bin stolz darauf, mich SELBST zu meistern. Immer wieder aufs Neue.

Was war die beste Entscheidung, die ich 2024 getroffen habe?

Anzufangen es mir leicht zu machen in allen Bereichen.

Was habe ich 2024 über mich selbst gelernt?

Ich bin es selbst, die mein Leben kreiert.
Ich habe weitestgehend das Ärgern verlernt, denn Ärger macht alles nur noch ärger.
Einfach mal still sein und nicht gleich reagieren, ist so viel entspannter.

Wofür bin ich 2024 besonders dankbar?

Es wird Zeit, für das, was war, DANKE zu sagen, damit das, was werden wird, unter einem guten Stern beginnt…

Danke
Für unser Miteinander, für Verbundenheit und Vertrauen.
Für jedes Lächeln, jedes Wort, geschrieben oder gesagt.
Für jeden Daumen hoch und jedes Herzchen.
Fürs aneinander denken.
Fürs zuhören, trösten, unterstützen, teilen, und wertschätzen.
Fürs Blödsinn machen.
Für neue und wiedergewonnene Freundschaften, für Begegnungen und Nachbarschaft.
Für die Herzensgemeinschaft meiner so großen Familie.
Fürs Verzeihen und Vergeben.
Für Erkenntnisse und Erfahrungen.
Für wunderbare Momente, voller Freude, Liebe und Lachen mit Mensch und Tier, in Gemeinsamkeit.
Für die WUNDER der Natur und das MEER der Ewigkeit.
Für alles, was mich gespeist und genährt hat und von so vielen Händen erschaffen wurde.
Für den Frieden untereinander und das ich zurück blicken kann mit so viel Frieden im Herzen.

Danke
Für ein buntes, WUNDERvolles Jahr 2024 in eurer Begleitung!

Mein Motto für 2025

Am Anfang eines neuen Jahres gibt es gar nicht so viel zu tun.
Einfach nur das Neue zulassen und glücklich SEIN!
Allein zu LEBEN ist Grund genug zur Freude, zum Glücklichsein.

Hallo 2025

Ein neues Jahr!

Mal sehen, welches Abenteuer als erstes an die Tür klopft!

Keep your eyes on the stars
and your feet on the ground
© Theodore Roosevelt

So brauchst du nur deiner Freude zu folgen und dem Gefühl nachgeben, dass es einfach schön und gut ist, am Leben zu sein, ohne Wenn und Aber.
Denn:

Das bloße Gefühl zu leben, ist Freude genug
© Emily Dickinson

Egal, ob der Winter, statt sanften Schneefall, nur Regen zu bieten hat, es braucht keinen Grund um sich seines Lebens zu freuen.

Ich freu mich, daß am Himmel Wolken ziehen
Und das es regnet, hagelt, friert und schneit.
Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,
Wenn Heckenrosen und Holunder blühen.
– Daß Amseln flöten und daß Immen summen,
daß Mücken stechen und daß Brummer brummen.
Daß rote Luftballons ins blaue steigen.
Daß Spatzen schwatzen und daß Fische schweigen.

Ich freu mich, daß der Mond am Himmel steht
Und daß die Sonne täglich neu aufgeht.
Daß Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter,
Gefällt mir wohl, da steckt ein Sinn dahinter,
Auch wenn die Neunmalklugen ihn nicht sehn.
Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehn!
Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn.
Ich freue mich vor allem, daß ich bin.

In mir ist alles aufgeräumt und heiter:
Die Diele blitzt. Das Feuer ist geschürt.
An solchem Tag erklettert man die Leiter,
Die von der Erde in den Himmel führt.
Da kann der Mensch, wie es ihm vorgeschrieben,
– weil er sich selber liebt- den Nächsten lieben.
Ich freue mich, daß ich mich an das Schöne
Und an das Wunder niemals ganz gewöhne.
Daß alles so erstaunlich bleibt, und neu!
Ich freu mich, daß ich…Daß ich mich freu.
© Mascha Kaléko